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Merkel's Bush problem

CDU candidate Angela Merkel does not dare to visit Washington during the German election campaign because pictures of her with President Bush could hurt her chances to become the next German chancellor, writes Reymer Kluever in Die Sueddeutsche.
Surprisingly, President Bush and senior administration officials discussed transatlantic relations with CDU foreign policy expert Wolfgang Schaeuble instead, who has little chances of a leading role in a Merkel government.
One of the reasons for Merkel's concern is that Chancellor Schroeder's Wahlmanifest includes the statement that German soldiers would be in Iraq right now, if the CDU had won the last elections. Nico Fried analyzes Merkel's ambiguous position(s) on a German involvement in Iraq in Die Sueddeutsche.
One very graphical indicator of Angela Merkel's image problem is the Mainzer Carnival, which depicted her crawling into President Bush's backside in 2005, i.e. two years after the start of the Iraq war, as Davids Medienkritik shows.
Another US-German blog, Dialog International, comments on the White House support for Merkel.

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Atlantic Review on : Body bags picture abused in election campaign

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The minister of state Rolf Schwanitz abuses a picture of US body bags in his campaign for a seat in the German parliament. The slogan "She would have sent soldiers" accuses CDU candidate Merkel of supporting the Iraq war. On his homepage he prou

Comments

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Anonymous on :

Anti-Americanism is a big problem in Germany. Therefore Merkel does not want to be seen with Bush. She is so concerned that she breaks with tradition, but apparently Bush does not mind: Frankfurter Rundschau: "Kanzlerkandidaten der Opposition machen traditionell einen Abstecher nach Washington zum wichtigsten Verbündeten. Vor drei Jahren brachte Edmund Stoiber einen weißen Porzellanelefanten als Gastgeschenk ins Weiße Haus. Dass Angela Merkel sich jetzt nicht die Zeit nimmt, versteht der geübte Wahlkämpfer George W. Bush nur zu gut. Wie man mit der Ankündigung einer Steuererhöhung ins Rennen gehen kann, versteht er hingegen nicht. Da suchte er Aufklärung. Schäuble gab sich Mühe. "Sie wollen also mit Ehrlichkeit Vertrauen gewinnen?" habe Bush sich vergewissert, berichtete der Abgesandte aus Berlin. http://www.f-r.de/ressorts/nachrichten_und_politik/die_seite_3/?sid=a1cec217ebb1ac21ab68d7ca55bbd031&cnt=705001

AMIGO BOOM on :

Angela Merkel wird gut beraten sein, die Verbesserung der transatlantischen Beziehungen möglichst wenig zu thematisieren, zu gross ist der Anti-Amerikanismus in Deutschland. Sie hat es ohnehin schwer genug, die verdrossenen Bürger davon zu überzeugen, dass es unter ihrer Führung endlich wieder aufwärts geht. Diejenigen, die sich für die Opfer der rotgrünen Sozialreformen halten, werden von CDU/CSU und FDP keine Verbesserung ihres Loses zu erwarten haben, sie werden massenhaft aus Protest die Linkspartei/PDS wählen und je höher am 18. September die Wahlbeteiligung ist, desto mehr spricht für einen grossen Erfolg von Linkspartei/PDS. Womit der CDU auch diesmal die Wechselwähler fehlen dürften, die sie zum Wahlsieg braucht. Wenn Schröder im kommenden Wahlkampf erneut die anti-amerikanische Karte spielt, worauf ich wette - und wie der aussenpolitische Experte der CDU Schäuble befürchtet - und Links dann auch noch gewinnt, wäre die Katastrophe in den deutsch-amerikanischen Beziehungen komplett. US-Präsident Bush, dem die Niederlage Schröders ein inneres Rodeo wäre, würde Angela Merkel dadurch am meisten helfen, indem er die Deutschen insgesamt beruhigt: Er müsste von sich aus erklären, dass im Irak keine deutschen Soldaten gebraucht würden, dass Deutschland in seiner derzeitigen Lage damit finanziell überfordert wäre...Mit anderen Worten: Bush selbst muss die CDU für Anti-Amerikaner wählbar machen, Angela Merkel wird das nicht gelingen. Sonst bekommt er es noch mit einem ganz anderen Bundeskanzler zu tun, einem, bei dem er sich nach Schröder geradezu zurücksehnen würde...

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