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Europe could learn from America how to succesfully integrate immigrants

In der konservativen Tageszeitung Die Welt denkt Irshad Manji, die bekannte, aus Uganda stammende kanadische Journalistin und Buchautorin, über die nach wie vor völlig unterschiedlichen Mentalitäten der Europäer respektive der Amerikaner gegenüber ihren Immigranten nach. Den US-Amerikanern gelinge eine Integration durch simplen Wettbewerb um persönlichen Wohlstand, während die Europäer durch ihre starre Haltung junge muslimische Arbeitnehmer geradewegs in die Arme von Fundamentalisten treiben.

So unglaublich es klingt in den Zeiten des "Patriot Act" und von Guantánamo Bay, eine ganze Menge von Moslems in Westeuropa haben mir gesagt, die Vereinigten Staaten hätten eine geniale Fähigkeit zur Integration, und zwar wegen ihres Umgangs mit Statusfragen. Wenn die Frage lautet: Kannst du Status erwerben, statt nur hineingeboren zu werden - dann lautet die Antwort in Amerika immer noch ja. (...) Was einen zum echten Amerikaner macht, ist nicht so sehr die Hautfarbe oder der Glaube, sondern die Bereitschaft zu konkurrieren. (..) Im Gegensatz dazu stechen in Westeuropa Herkunft und Hierarchie den Ehrgeiz als Ansporn immer noch aus. Deine Vergangenheit zählt immer noch mehr als deine Zukunft. Kein Wunder, daß zahllose moslemische Arbeitnehmer, die seit zwei oder drei Generationen in Europa leben, immer noch als Immigranten bezeichnet werden, auch wenn sie reguläre Staatsbürger sind. Dieser Unterschied zwischen Europa und Amerika ist es, der die Wahrnehmung von Immigrantengemeinden beeinflußt, die sich fragen, ob sie wohl jemals gut genug sein werden für ihre Gastländer. Das wiederum hat einen Einfluß darauf, wie sehr (oder wie wenig) sie sich an ihren jeweiligen Orten überhaupt um Integration bemühen.

Weitere interessante Artikel der Autorin, die für einen aufgeklärten Islam eintritt, sind im Die Welt-Archiv online verfügbar.

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Atlantic Review on : America should not adopt Germany's immigration policies

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In light of the intensive debate about new laws against illegal immigration in the U.S., Wash Post Columnist Fareed Zakaria is concerned that Americans favor European immigration policies, which would result in less integration and less security. He gives

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Thomas on :

You can watch a PBS Frontline program about this topic online: http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/front/view/ "In the aftermath of the 9/11 attacks, the locus of the investigation quickly shifted to Europe and the network of radical Islamic jihadis who are part of "Eurabia," the continent's expanding Muslim communities. Since 9/11 America has been spared what authorities feared and expected: a second wave of attacks. Instead Europe, once a logistical base for Islamic radicals and a safe haven, has itself become the target."

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